Die erste Generation

Im Jahr 1845 gründet der Orgelbaumeister Carl G. Weigle einen Orgelbaubetrieb in Stuttgart. Er(1810 geb.) war der Sohn eines Rotgerbers und erlernt ab 1826 den Orgelbau bei Eberhard Friedrich Walker in Ludwigsburg.

Bis 1880 entstanden in seinem Betrieb ca. 100 Orgeln. Davon allein 9 Instrumente für Übersee


C.G. Weigle (1810-1880)

Einer von Vieren

Der Sohn Friedrich Weigle übernimmt ab 1880 die Geschäfte und verlegt den Betrieb 1888 nach Echterdingen.
Unter seiner Leitung entstehen die folgenden Instrumente:
Liederhalle Stuttgart / Konzertorgel mit 54 Reg. (1895)
Stiftskirche Maria Einsiedeln /Schweiz mit 51 Reg. (1897)
Amanduskirch Urach / mit 42 Reg. (1901)
Marienkirche Reutlingen / mit 57 Reg. (1901)
u.v.m.
Ende 1906 wird Opus 280 Lauterbach/Oberhessen Ev. Kirche mit 29 Reg. fertig.

F. Weigle(1850-1906)

Friedrich Weigle geb. 1882

Nach dem Tod des Vaters 1906 übernahmen die vier Söhne Friedrich, Karl, Julius und Gotthold Weigle die Firma.
Julius Weigle und Gotthold Weigle fallen im 1.Weltkrieg. Nach 1937 ist Friedrich Weigle Alleininhaber nachdem sein Bruder Karl( 1884-1937) verstirbt.
Ende 1958 zeigt das Opusverzeichnis Opus 1044 Esslingen Kirchenmusikschule mit II. Manualen /20 Reg. und 2 Tremulanten.

F. Weigle (1882-1958) Zwei seiner Brüder fielen im 1.Weltkrieg

Fritz Weigle

Ab 1958 übernahm Fritz Weigle die Leitung der Firma.
Unter seiner Leitung entstehen u.a. die folgenden Instrumente:
Martinskirche Metzingen / 48 Register (1979)
Ev. Kirche Katerini / Griechenland / 22 Register (1981)
Stiftskirche Mosbach / 43 Register (1983)
Stadtkirche Echterdingen / 46 Register (1985)
Ende 1985 gibt Fritz Weigle die Weiterführung der Firma Friedrich Weigle GmbH & Co. auf.
Im Dezember 1985 findet sich der letzte Opuseintrag mit Opus 1381 Rutesheim-Silberberg Ev.Kirche II/13 Reg.

F. Weigle(1925) Friedrich,Julius und Gotthold sind Zweitnamen

Joachim F.Weigle

Joachim F. Weigle, der Sohn von Fritz Weigle arbeitet bis 1977
während der Ferien in den Orgelbauwerkstätten des Vaters mit.
1977 Lehre bei der Orgelbaufirma Gerhard Schmid/Kaufbeuren
1981 Gesellenprüfung / anschließend weiter bei G. Schmid. Mitarbeit bei Orgelprojekten im Bereich Orgelneubau und Restauration
1986 Gründung der Werkstätte für Orgelbau JOACHIM F. WEIGLE in St. Johann/Upfingen
1988 Meisterprüfung

Joachim F. Weigle (1960) im 30. Jahr als Orgelbauer


Impressum